Kommunikation - wie kann das wechselseitige Verstehen und 'Verstanden werden’ zwischen Menschen mit und ohne Autismus besser gelingen?
Autist:innen entwickeln sich unter anderen Ausgangsbedingungen. Ihre Art der Wahrnehmung und des Denkens beeinflusst auch die Sprachentwicklung und damit die Kommunikation.
Sprache und Kommunikation sind nachweislich wichtige Kompetenzen, um erfolgreich mit anderen Menschen im Austausch zu sein. Für eine gelingende Kommunikation sind alle Kommunikationspartner:innen gleichermassen verantwortlich.
«Mögliche Störungen von Kommunikation und Sprachgebrauch liegen nicht in einer Person, sondern entstehen im jeweiligen situativen Kontext und sind durch alle Beteiligten bedingt.» (Sallat, 2023)
Kursinhalte
1. Inputreferat:
- Kommunikation – wo liegen die Unterschiede bei Menschen mit und ohne Autismus.
- Das Kommunikationsrad nach Sallat kennenlernen und daraus Prinzipien ableiten.
2. Praxisteil:
- «konkret kommunizieren» und «deklarartive Sprache» – Beispiele und konkrete Übungen.
- «dolmetschen» - auf Kontext hinweisen, kulturelle und soziale Erwartungen verdeutlichen
– Beispiele und konkrete Übungen.
«zeichnen statt reden» stabile Information unterstützen eine gelingende Kommunikation, z.B. Comic Strip Conversations nach Gray, Alternativboards nach Brown/Mirenda
In der Pause besteht die Gelegenheit, Bücher und Material anzuschauen.
Teilnehmende:
Eltern, Angehörige, weitere Interessierte
Datum und Zeit:
Mittwoch, 20. Mai 2026 von 18.30 Uhr bis 22.00 Uhr (inkl. 30 Min. Pause)
Ort:
PH Bern, vonRoll Areal, 3012 Bern
Referentin:
Frau Susanne Enggist, Fachberatung Autismus/ADHS (Regelschulen) Operative Leitung Projekt Persönliche Assistenz Fachdozentin IHP
Kosten:
CHF 95.00 Mitglied Autismus Bern
CHF 145.00 übrige Teilnehmende
Anmeldung
- Anmeldeformular (78 KB)
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